Newsletter Ausgabe 54

Meldung vom

Liebe Leserin, Lieber Leser, 

 

die Corona-Zeiten zeigen uns derzeit, was alles möglich ist, wenn man „muss“
oder keine andere Wahl hat. Wahrscheinlich lernen die Letzten derzeit, wie man
Web-Konferenzen durchführt, sich Online-Lehre-Tools installiert, Videos für die
Lehre erstellt oder chattet. Wir lernen auch gleichwohl, wie viele verschiedene
Online-Seminar-Tools es gibt: An einem der ersten Homeoffice Tage hatte ich
drei Web-Meetings mit 3 sehr unterschiedlichen Web-Conferencing Tools.
Aber auch das wundert oder stört einen schon nicht mehr. Not macht
erfinderisch und Not macht derzeit viele auch kompetent, sich in technische
Lösungen einzuar­beiten, die einem vorher schlicht zu mühsam waren. Die
Corona-Zeiten zeigen derzeit auch, wie unbürokratisch Lösungen und Prozesse
sein können, wenn sie unbürokratisch sein müssen. Und ich erlebe zudem,
dass ich auf Mails sehr viel schneller Antworten erhalte, als zuvor, denn
Menschen sitzen nicht mehr in Mee­tings, rennen nicht durch Flure,
zwischen Gebäuden hin und her, sitzen nicht im Flugzeug oder im Auto.
Mir ist bewusst, dass unsere universitäre Welt durch die derzeitigen Regelungen
anders betroffen ist, als die produzierenden Unternehmen oder Dienstleister –
aber für die Wissenschaft sind diese Tage wahrscheinlich ein großes
Zeitgeschenk, ein 5. Quartal in Jahr 2020. 

In diesem Newsletter möchte ich auch zwei Mitarbeiter*innen neu „an Bord“ begrüßen
und herzlich willkommen heißen: Wiebke Roling, die uns in der zweiten Phase
des SPP 1921 „Intentional Forgetting in Organisationen“ und speziell im Projekt
„Cyber physical Forgetting“ unterstützen wird, sowie Albiruni Rauschanfikri, der
uns in der Lehre und in der Forschung im Bereich Mixed-Reality-gestütztes
Training verstärkt.

Wo auch immer der Newsletter Sie erreicht – vielleicht ist es ja eine
Abwechslung zu den Corona-News, die derzeit die Medien beherrschen. 

Ihnen alles Gute und den Abstand von 1,5 m beachten!

 

Annette Kluge & das gesamte WiPs-Team


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